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Richtig Malen mit Ölpastellfarben

Obwohl in den vergangenen Jahren die Ölpastellmalerei viele Freunde gewonnen hat, haftet ihr immer noch zu unrecht das Image einer Schuhl- und Kindergartenfarbe an. Dabei lassen sich mit Ölpastellen beeindruckende Kunstwerke herstellen. Bereits Pablo Picasso hat Sie benutzt. Danach fanden Sie Einzug in die bildende Kunst des 20 Jahrhunderts. Trotzdem führen Sie ein Schattendasein und gelten nicht als eigenständige Maltechnik. Das Malen mit Ölpastellen kann aber gerade in der heutigen Zeit wieder zu eigenständigen Werken verhelfen.
Die Farbe reizt durch ihre universale Verwendungsmöglichkeiten ganz neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Künstler in der ganzen Welt entdecken das Ölpastell wieder und verhelfen ihm zu einer neuen Popularität.
Ich möchte Ihnen anhand von verschiedenen Beispielen einige Möglichkeiten im Umgang mit Ölpastellfarbe zeigen und Ihnen ein paar Tricks verraten, wie Sie mit der Farbe richtig umgehen können. Lassen Sie sich überraschen, wie einfach Sie mit ein paar wenigen Handgriffen zu beeindruckenden Ergebnissen gelangen.

Es gibt Ölpastelle in unzähligen Größen und Sortierungen. Es bieten in Deutschland allerdings nur zwei Hersteller (CaranDache und Sennelier) ein Künstlersortiment an. Das restliche Angebot beschränkt sich auf die schulische und therapeutische Verwendung. Diese Sorten sind ungiftig und werden durch ihren etwas rauen Aufstrich auch als Ölpastellkreiden bezeichnet. Wer die Ölpastellmalerei ernsthaft betreiben möchte, der sollte in jedem Fall ein Sortiment der Künstlerfarben sein Eigen nennen.

Welche Sorte ist die Richtige
Wenn Sie sich für das Malen mit Ölpastellfarben entscheiden, dann müssen Sie eines ganz genau wissen. Es gibt zwar viele unterschiedliche Marken und Sorten, aber zum guten Arbeiten eignen sich die Wenigsten.
Und das macht es auch so schwierig, eine Sorte für sich zu finden. Im Handel sind derzeit 3 verschiedene Qualitäten erhältlich. Da wäre zum einen die kaum überschaubare Vielfallt der Billigfarben zu nennen. Die hier zu findende Qualität ist nahezu bei allen Herstellern identisch. Das ist auch kein Wunder, denn die Farben werden fast alle in Südkorea für den internationalen Markt hergestellt. Die Farben sind in ihrer Konsistenz hart und wachsartig und besitzen einen kratzigen Abstrich. Sie lassen sich kaum für pastose Farbaufträge nutzen und wenn doch, dann nur für eine monotone Farbschicht. Durch die harte Konsistenz werden darunterliegende Schichten leicht beschädigt oder abgekratzt. In der Regel sind auch die Farbtöne nicht besonders intensiv und einige sogar transparent. Das Weiß ist bei allen diesen Sorten kaum deckend und verschmiert sehr leicht.

Dagegen stehen eigentlich nur drei Künstlersorten. Da wäre die wohl bekanteste Sorte Neopastell von Caran Dáche aus der Schweiz, mit einer großen Deckkraft und besonderen Geschmeidigkeit. Damit kann man fast alle gängigen Techniken ausüben. Die feinen Künstlerölpastelle von Sennelier sind noch weicher und geschmeidiger als ihr Pendant aus der Schweiz. Sie sind für ihren hohen Pigmentgehalt und ihre lebendigen Farbtöne und die cremige Struktur, die einer Ölfarbe ähnelt berühmt. Sie lassen sich von allen Sorten am einfachsten mischen und können mit Alkohol vermalt werden.Die dritte Sorte wäre SAKURA Artist, die mit Neopastell vergleichbar ist. Problem bei SAKURA, man bekommt die Sorte in Deutschland nicht! Man kann sie aber über Amazon bestellen!

Wenn man sich ernsthaft für die Ölpastellmalerei entscheiden will, dann sollte man ein Grundsortiment der Neopastell besitzen. Darüberhinaus sollte man auch einige weiche Ölpasstelle von Sennelier besitzen, hauptsächlich das Weiß und das Schwarz, aber auch die Gelb- und helle Blautöne sind unentbehrlich.

Unser PDF zum Thema wird zur Zeit gerade überarbeitet und erscheint in Kürze mit neuen Informationen.